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Garten im Dezember

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Im Dezember sind alle Pflanzen in der Ruhephase. Die Sommergrünen haben ihre Blätter endgültig verloren – ihr Astwerk kann jetzt sehr gut beurteilt werden. Die meisten widerstandsfähigen Arten lassen sich nun sehr gut beschneiden. Ausgenommen sind weichholzige Pflanzen wie Rose, Hibiskus, Hortensie oder Schmetterlingsstrauch. Auch Frühjahrsblüher wie Flieder, Schneeball, Forsythie und Zierjohannisbeere werden nur geschnitten, wenn ein starker Grundschnitt unumgänglich ist, denn die Blüten des nächsten Jahres gehen damit verloren.

Abgestorbene Stängel von Stauden können aus ästhetischen Gründen geschnitten werden, nötig ist der Rückschnitt bei den meisten nicht. Bei Ziergräsern ist das Zurückschneiden ebenfalls erst im Frühling empfehlenswert.

Exotische Pflanzen vor Frost schützen

Empfindliche Pflanzen wie Kamelien oder Rosmarin sollten mit Fichtenästen, Reetmatten oder Netzen vor Sonne geschützt werden. Pflanzen aus tropischen und subtropischen Ländern wie Oleander oder Zitrusgewächse vertragen keinen Frost. Sie müssen im Haus, Keller oder Wintergarten überwintern. Dahlien, Canna und Gladiolen zurückschneiden, ausgraben und kühl lagern.

Vögel im Winter richtig füttern

Im Winter ist es sinnvoll, Vögel zu füttern. Welches Futter ist geeignet für Meise, Fink und Rotkehlchen? Welches tabu? Wie sieht die optimale Futterstelle aus?

Heimische Vögel im eigenen Garten oder auf Balkon und Terrasse zu beobachten, ist sehr beliebt. Wichtig: Wer mit dem Füttern beginnt, sollte es auch konsequent und täglich bis zum Ende des Winters tun. Die Vögel verlassen sich auf ihre Futterplätze und könnten sonst in kürzester Zeit verhungern.

Welcher Vogel frisst welches Futter?

Unsere heimischen Wildvögel lassen sich grob einteilen in Körnerfresser, die mit ihrem kräftigen Schnabel auch harte Schalen aufbrechen können, und Weichfutterfresser. Körnerfresser bevorzugen Sonnenblumenkerne und andere grobe Körner, Weichfutterfresser lieben Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst. Einige Vogelarten – darunter etwa Meisen – fressen sowohl weiches als auch Körnerfutter, sie sind Allesfresser.

  • Weichfutterfresser: Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel, Star
  • Körnerfresser: Fink, Sperling, Zeisig, Gimpel/Dompfaff
  • Allesfresser: Meise, Specht, Kleiber

Mit der Futterauswahl lassen sich also gezielt bestimmte Vogelarten anlocken. Grundsätzlich ungeeignet sind Speisereste oder Brot, da sie Gewürze und Salz enthalten. Das vertragen die Tiere nicht, da ihre Mägen nicht dafür geschaffen sind. Im schlimmsten Fall können sie daran sogar sterben.

Quelle: NDR.de