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Zwetschgenmarmelade

  • 1 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
  • 1 Zitrone
  • 1 Pckg Gelierzucker 2:1
  • 2 Esslöffel Honig
  • Zimt
  • Rum

Zwetschgen entsteinen und klein schneiden. Mit dem Zucker eine Weile stehen lassen, damit sie Saft ziehen. Dann zum Kochen bringen. Zitronensaft sowie den Honig dazugeben und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mit dem Pürierstab einen Teil pürieren und einen Schuss Rum zum Schluss hinein gießen. Vorsicht, es sprudelt kurz stark auf. Wer Zimt mag, nach Geschmack dazugeben.

Die Zwetschgen gelieren gut, ich nehme etwas weniger Zucker und mache dann vorsichtshalber eine Gelierprobe. Dafür stelle ich einen kleinen Teller kurz vorher ins Gefrierfach. Wem es dann eventuell zu flüssig ist, noch 1-2 Minuten weiterkochen lassen.

Dann in die vorbereiteten Gläser füllen.

Rezept: Ute

Sortenvielfalt von Pflaumen

Rund, oval, gelb-grün oder violett, festfleischig bis mehlig-süß – es gibt der Pflaumen viele, die Übergänge zwischen einzelnen Sorten sind fließend. Die vier Hauptgruppen hier im Kurzporträt vorgestellt:

  • Pflaumen sind rundliche, mitunter auch ovale Früchte, deren Farbspektrum von gelb über rot bis hin zu violett und blau erscheinen kann. Ihr saftig-süßes Fruchtfleisch umschließt einen großen Kern, von dem es sich aber nur schwer löst – ein wesentlicher Unterschied zur Zwetschge. Pflaumen schmecken frisch von der Hand in den Mund am besten, für Kuchen oder Kompott eignen sie sich weniger. Sie sind naturgemäß von einer dünnen, wachsartigen Schicht überzogen – eine  Form biologischer Konservierung. Vor dem Verzehr sollten Pflaumen daher gründlich gewaschen oder abgerieben werden. Ein Grundsatz, der übrigens auch für Zwetschge, Mirabelle und Co. gilt.
  • Zwetschgen sind längliche Früchte mit spitz zusammenlaufenden Enden. Eine Form, die man auch beim Kern wiederfindet. Dieser ist locker in ein festes, aromatisches Fruchtfleisch eingebettet. Typisch für Zwetschgen ist ihre blauviolette Farbe, hervorgerufen durch den sekundären Pflanzenstoff Anthocyan – ein aus ernährungsphysiologisch-medizinischer Sicht sehr interessanter Stoff. Zwetschgen sind nicht nur der ideale Kuchenbelag oder beliebte Kompottzutat, sondern machen sich auch in pikanten Saucen oder als Füllung von Fleischbraten hervorragend.
  • Mirabellen sind kleine kugelrunde Früchte mit gelber Farbe und einer transparent wirkenden Schale. Besonders hübsch anzusehen sind Exemplare mit rotwangigen Akzenten oder kleinen Tupfen auf der sonst glatten Haut. Ihr Fruchtfleisch ist fest und – die entsprechende Reife vorausgesetzt – sehr süß. Daher eignen sich Mirabellen zum Einkochen, für Kompott oder als Kuchenbelag. Eine schnelle Verarbeitung ist dabei ratsam, denn Mirabellen sind schlecht lagerfähig: Zwischen der Ernte und dem Verzehr sollten nicht mehr als zwei Tage vergehen.
  • Renekloden (auch: Reineclauden) sind mittelgroße runde Früchte, deren Farbe sortenabhängig zwischen Grün, Grün-gelb und gelegentlich auch roten Tönen variieren kann. Das Fruchtfleisch dieser eher selten vorkommenden Pflaumensorte ist fest und aromatisch.