Der kalendarische Frühling hat begonnen und sogar das Wetter spielt mit! Das freut das Gärtnerherz, endlich aus dem trostlosen Winter herauszukommen, um die ersten Vorbereitungen für ein erfolgreiches Gartenjahr 2026 zu starten.
Dank der warmen und sonnigen letzten Tage sprießen bereits die ersten Pflänzchen für die kommende Gartensaison auf unseren Fensterbrettern: Tomaten, Auberginen sowie Chili und Paprika können schon seit einigen Wochen in feucht-warmer Erde wachsen. Am besten eignen sich dafür die Anzucht-Gewächshäuser, die die Sonne gut aufwärmt und ein feuchtes Miniaturklima herrscht, um das Keimen der meisten Samen zu begünstigen.
Je nach Pflanze wird der Samen entweder direkt auf (Lichtkeimer) oder in der Erde (Dunkelkeimer) zum Sprießen gebracht. In der Regel sind alle größeren Samen Dunkelkeimer, die von einer mehr oder minder dicken Schicht Erde bedeckt sein müssen. Diese Samen haben genug Energie eingespeichert, um den Trieb an die Oberfläche zu bringen. Kleine Samenkörner beziehen in der Regel die Energie für den Keim direkt aus dem Sonnenlicht. Am besten hilft natürlich ein Blick auf das Samentütchen oder notfalls auch die Suche im Internet, um sicherzugehen.
Jetzt im März können in abgedeckten Hochbeeten oder im Gewächshaus die Gemüsesorten Radieschen, Pak Choi, Spinat oder Möhren ausgesät werden. Vor den möglichen Nachtfrösten sicher sind auch (Zucker-)Erbsen, die relativ tief in die Erde gesteckt werden.
Dadurch, dass all diese Pflanzen früh geerntet werden können, sind die Beete dann schon wieder frei für die Pflanzen von der Fensterbank, die erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt werden sollten.
Wir wüschen allen viel Glück bei der Aufzucht und einen (oder zwei) grüne Daumen!

