Jahreshauptversammlung 2026

Am Samstag, den 28. März, fand unsere Jahreshauptversammlung im der Gartenklause statt. 50 Mitglieder und neun Gäste waren gegen 18 Uhr gekommen, um das letzte Gartenjahr Revue passieren zu lassen und über die Vorhaben für 2026 abzustimmen.

Diese Versammlung, die sich aus der längeren Mitgliederversammlung und der kurzen Pächterversammlung zusammensetzt, wurde dieses Jahr von allen Vorstandsmitgliedern im Team vorbereitet und auch geleitet. Jedes Vorstandsmitglied trug den ein oder anderen Teil zur Tagesordnung bei – ein sichtbares Zeichen für die funktionierende Arbeitsteilung des Vorstandes. Nach der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende Doris Kamprad und unseren zweiten Vorsitzenden Sven Franke wurden alle Mitglieder mit einer runden Mitgliedschaft (10 Jahre oder mehr) mit Urkunde sowie einem kleinen Wertgutschein (wahlweise für das nahegelegene Einkaufszentrum, einen Baumarkt oder unser Vereinsrestaurant) als Präsent geehrt. Ganz besonders freute uns, unserem neuen Ehrenmitglied Bernhard Schell zu 50 und unserem „altgedienten“ Ehrenmitglied Mathias Blasmann zu 60 Jahren Mitgliedschaft zu gratulieren!

Danach berichtete der Schriftführer Lars Knepper über das letzte Jahr. So konnten die Mitglieder auch einmal den Blick auf die vergangene Saison aus Sicht des Pressewartes erfahren, der sonst selten im Rampenlicht steht. Im Anschluss stellte der Kassierer Frank Kluge die Finanzentwicklungen 2025 vor. Nach dem Revisorenbericht vorgestellt von Rudolf Detlefsen und der Aussprache über die Berichte entlastete die Mitgliederversammlung den „alten“ Vorstand einstimmig.

Der folgende Tagesordnungspunkt behandelte die eingegangenen drei Anträge über das Anheben der Stundensätze für nicht geleistete Pflichtstunden, das Ehren von Geburtstagen von Mitgliedern ab 60 und Vergünstigungen für Funktionäre.

Nun standen die Wahlen an. Wie bereits bekannt war, wollte unsere erste Vorsitzende ihren Posten aufgeben. Glücklicherweise fand sich dieses Jahr noch ein neues Mitglied unseres Vereines, das den Vorstand unterstützen wollte: Diana Simon. Obwohl sie noch nicht in den Genuss eines eigenen Pachtgrundstückes in unserer Kleingartenanlage gekommen ist, hat sie sich bereiterklärt, als Schriftführerin zu kandidieren. Da nun ein erster Vorsitzende fehlte und zwei Schriftführer im Verein nicht vorgesehen sind, begann das große „Stühlerücken“: Frank Kluge bewarb sich als Nachfolger von Doris Kamprad als erster Vorsitzender, der freie Kassiererposten sollte von Lars Knepper aufgefüllt werden, damit die Schriftführerstelle von Diana Simon besetzt werden konnte. So gab es drei Vorstandswahlen diesen Abend, aber nur ein neues Gesicht. Zu guter Letzt in diesem Wahlmarathon – durchgeführt von unserem Wahlleiter Gerhard Fleischer – wurde noch der Beisitzer Winfried Bissinger in seinem Amt bestätigt.

Beim Jahresetat 2026 ging Frank Kluge wurden neben den üblichen Positionen die Renovierung des Vereinsheims Gartentreff und Anschaffung eines Losbudenanhängers aufgenommen. Gerade die letztgenannte Position führte zu einer regen Diskussion über den Zustand der alten Losbude, den Wunsch eines vereinfachten Auf- und Abbaus sowie die Erörterung von wichtigen Details beim Kauf und Betrieb eines Anhängers. Vielen Dank für die Anregungen und Tipps!

Das Jahresprogramm – vorgestellt von Lars Knepper – enthielt unter anderem die Pflanzentauschbörse am 25. April, den Sommerbaumschnittkurs am 10. Juli und natürlich unser Sommerfest am 1. und 2. August.

Die Lehrfahrt dieses Jahr am 2. Mai wird – nach den mangels Teilnahme abgesagten Vereinsausflügen der letzten Jahre – eine Betriebsführung einer nahegelegenen Gärtnerei. Wir hoffen, die Teilnehmer durch eine kurze Anreise (ggf. zu Fuß) und geringe Kosten überzeugen zu können. Anschließend wurden die Mitglieder noch befragt, ob sie sich 2027 einen Ausflug zu einer Landesgartenschau wünschen.

Daraufhin wurden von den beiden Vorsitzenden noch die abzuleistenden Gemeinschaftsstunden besprochen und die Änderungen bei den Schichten zum Sommerfest bekanntgegeben: insbesondere der Aufbau soll gestrafft werden, um die nötigen Urlaubstage vor dem Fest für die arbeitenden Mitglieder zu verringern.

Nach einer kurzen Pause wurden interne Pächterangelegenheiten durchgegangen, bevor die Versammlung beendet wurde.

Viele Mitglieder tauschten sich dann im Anschluss noch in kleineren Grüppchen über den Rückblick 2025, den Verlauf der Versammlung und die anstehenden Themen aus.